Vom 3. SEPTEMBER BIS ZUM 2. OKTOBER 2022

MATERIAL TURN

OBJEKT <|> GESELLSCHAFT

Deine Stadt.
Eine Welt.
THE TURN.

 

MKH ist eine Arbeitsgruppe des Kuratoriums Stadtkultur e.V.

Sie können sich über unsere verschiedenen Arbeitsgruppen informieren – wir freuen uns über jede Unterstützung und Hilfe!

UNSERE KOPERATIONSPARTNER

we are here

Die MKH-Biennale wird vom neu gegründeten MKH-Kollektiv organisiert und koordiniert. Das Kollektiv ist eine Arbeitsgruppe, im Kuratorium Stadtkultur e.V.. Namentlich sind dies: Ilka Leukefeld, Dietmar Gubin, Tom Weiß und Jette Held. Die Mitglieder waren alle maßgeblich an der Organisation der bisherigen III. MKH-Biennale beteiligt und sind aufgrund ihrer beruflichen Erfahrungen qualifiziert eine derartige Veranstaltung durchzuführen.

Die IV. MKH-Biennale ist konzipiert als Mischform zwischen performativer Kunstaktion, klassischer Ausstellung und einem partizipativen Bereich.

Die Ausstellung wird dabei an einem, maximal zwei, Orten gezeigt, geplant ist auch eine Einbindung des Außenraums sowie von ungenutzten oder wenig bekannten Orten. Für den Teil der klassischen Ausstellung werden Künstler:innen durch das MKH-Kollektiv ausgewählt.

Im performativen Projektbereich werden Künstler:innen eingeladen in Halberstadt in einer „Gläsernen Werkstatt“ tätig zu werden. Einmal pro Woche werden Besucher:innen eingeladen mitzuarbeiten und mit den Künstler:innen während ihrer Arbeit ins Gespräch zu kommen. Nach Ablauf der drei Wochen werden die angefertigten Werke für eine Woche ausgestellt, bis die IV. MKH-Biennale endet.

MKH22 PASSIERT!

Ziele der vierwöchigen Biennale 2022 in Halberstadt sind die Ermöglichung von Bildung und Erkenntnis durch Kunst auf eine lebendige, lebensnahe und konkrete Weise, die im Sinne kultureller Selbstwahrnehmung durch Werke und Diskursangebote in der zeitgenössischen Kunst angeboten werden.

PARTIZIPATIV!

inen Monat Kunst mit lebendigem Begleitprogramm und einem partizipatives Kunstprojekt unter Leitung von Jette Held von der Uni Braunschweig. Mit dem Ansatz des „Material Turn“ wird im Rahmen der Kunstvermittlung der „Educational Turn“ mit einfließen. Damit wird die Repräsentation von Kunst verlassen und sich auf Prozesse eingelassen. So wird es im parallelen partizipativen Kunstprojekt nicht vordergründig darum gehen, Ausstellungen als Orte der Aufstellung von wertvollen Kunstobjekten zu zelebrieren sondern Ausstellungen als Handlungsräume anzubieten, in denen ungewöhnliche Begegnungen und diskursive Auseinandersetzungen möglich sind.

Der Blick in die Vergangenheit.
Onlinekatalog der II. und III. Biennale: http://3.mkh.livetracks.de/

ALLES IN BEWEGUNG!

Eine hervorragende Ausstellung und spezielle Kulturprojekte mit Begleitprogramm im Stadtraum Halberstadt. Sie wird, wie auch in der Vergangenheit, weit über die Region hinaus für Aufmerksamkeit sorgen. Von daher ist beim Gedanken an die Biennale auch an die unmittelbare Partizipation und aktive Teilhabe der Bevölkerung und einheimischer Kräfte zu denken – also an Künstler:innen, im Kulturbereich Tätige, wie auch an eigentlich alle, die Engagement zeigen und die vergangenen Biennalen unterstützen wollen.
Die Biennale soll eine Veranstaltung in der Stadt und mit ihren Einwohnern sein, die über die Stadt hinaus Aufmerksamkeit erzeugt und Halberstadt als Ort gegenwärtiger Kunst und Kultur überregional bekannt und attraktiv macht.

VOLLES PROGRAMM!

„Material Turn“ beschreibt eine Entwicklung in den Geisteswissenschaften, bei der zunehmend eine Fokussierung auf materielle Kultur stattfindet. Objekte, Gegenstände und Artefakte – von Menschen angefertigt oder genutzt – stehen dabei im Mittelpunkt der Forschung.
So wird z.B. danach gefragt, was Objekte über ihre Gesellschaft aussagen oder welche Bedeutung ihnen in unterschiedlichen Zeiten zugesprochen wurde.

Diese Entwicklung bildet den thematischen Ausgangspunkt für die IV. MKH-Biennale, die sich zentral mit Objekten – ihrer Aussagekraft über die Gesellschaft aber auch das Verhältnis zwischen Objekten und Gesellschaft – befassen wird.